altUm der drohenden Verjährung entgegenzutreten verschicken die Stadtwerke Karlsruhe per Einwurfeinschreiben an die Karlsruher Gaspreisrebellen ultimative Zahlungsaufforderungen. Bezug genommen wird hier auf das Anfang Oktober ergangene Urteil gegen einen Karlsruher Gaspreisrebell vor dem Amtsgericht Karlsruhe. Dieses Urteil soll angeblich die Billigkeit der Gaspreise der Stadtwerke beweisen. Was die Stadtwerke wohl noch nicht zur Kenntnis genommen haben - das Urteil ist nur bindend zwischen den streitenden Parteien und hat keinerlei Auswirkungen auf den Gaspreisprotest in Karlsruhe. Faire Energiepreise prüft zusammen mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg rechtliche Schritte!

Das Gutachten der Wibera wurde von den Stadtwerke Karlsruhe in Auftrag gegeben und bezahlt! - und wer bezahlt bestimmt was darin steht.

Gänzlich in Vergessenheit geraten ist wohl der Beschluss des Bundeskartellamtes vom 1.12.2008, da haben die Stadtwerke Karlsruhe bereits zum 1.1.2009 die Gaspreise senken müssen, weil Sie zuvor überhöhte Gaspreise verlangt haben

Gemeinsame Pressemitteilung der Freien Wähler Karlsruhe und dem Internetportal "Faire-Energiepreise" zu den Preiserhöhungen der Stadtwerke Karlsruhe

Die Freien Wähler Karlsruhe und das Internetportal "Faire-Energiepreise.de" verurteilen in einer gemeinsamen Presseerklärung die vollkommen überzogene und unbegründete Strompreiserhöhung zum 1.2.2011 und die in der Pressemeldung versteckte Wasserpreiserhöhung zum 1.1.2011.

Die Strompreiserhöhung wird mit der erhöhten EEG-Umlage begründet und beträgt lt. Pressemitteilung der Stadtwerke ca. 10%. Faire Energiepreise hat nachgerechnet und kann die Zahlen der Stadtwerke widerlegen. Die durchschnittliche Preiserhöhung ist wesentlich höher. Wie schon bei der vorherigen Strompreiserhöhung trifft es den Family-Tarif mit über 12% Preiserhöhung am stärksten. Besonders freuen werden sich wieder einmal die Nachtstromnutzer, so Rainer Maier von "Faire-Energiepreise". Hier beträgt die Preiserhöhung satte 16%.

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altWer glaubte, die EnBW sei das Maß der Dinge hat sich in den Stadtwerke Karlsruhe getäuscht. Zum 1.2.2011 steigen die Strompreise in Karlsruhe um bis zu 12% an. Wie immer am stärksten betroffen, der Vorteil 24 Family Tarif mit 12% und der Familiy Tarif mit 11,3%.

Die Nachstromnutzer trifft es noch härter. Sie müssen ab 1.2.2011 über 16% Preissteigerung hinnehmen. Dabei sind die Preise an der Strombörse in den vergangenen 2 Jahren um über 20% zurückgegangen und die Stadtwerke hatten versprochen (kommt von Versprecher) diesen Vorteil an die Kunden weiterzugeben. Davon ist aber nichts zu sehen, den Einkaufsvorteil hat man in die eigene Tasche gesteckt. Dazu braucht man sich nur die Gewinnentwicklung beim Stromerlös der vergangenen Jahre anschauen. Begründet wird die saftige Preiserhöhung mit der Erhöhung der EEG Umlage und man hat natürlich noch was draufgesattelt.

Bereits zum 1.1.2010 steigen die Wasserpreise um 10 Cent/Kubikmeter. Die letzte Wasserpreiserhöhung zum 1.1.2008 ließ die Gewinne in diesem Bereich nahezu explodieren. Der Gewinn stieg von 1,1 Mio. Euro auf satte 2,5 Mio. Euro und hat sich damit mehr als verdoppelt -mehr als unverschämt! Die Wasserpreiserhöhung wurde geschickt in der Pressemitteilung zur Strompreiserhöhung versteckt. Haben die Stadtwerke das nötig?

zur PM der Stadtwerke Karlsruhe

Am 11.11.2010 (Helau) berichteten die BNN über eine mögliche Strompreiserhöhung bei den Stadtwerke Karlsruhe, nachdem die EnBW kräftig zugelangt haben. Hierzu ein Kommentar von mir:

Die Erhöhung der EEG Umlage trifft zunächst einmal die Stromlieferanten. Eine Verpflichtung zur Weitergabe besteht nicht und leisten könnte man es sich schon. Möglicherweise gibt es Einsparungsmöglichkeiten an anderer Stelle. Die Strompreise an der Leipziger EEX-Börse sind im Rahmen der Wirtschaftskrise seit dem Herbst 2008 sehr stark gefallen. Stärker wie die EEG Umlage gestiegen ist, aber den günstigen Stromeinkauf wollte man seinen Kunden wohl doch nicht zumuten.

In der jüngsten Vergangenheit haben sich die Stadtwerke auch nicht geziert, für eine Ergebnisverbesserung zu sorgen, so 2008 bei der Erhöhung der Trinkwasserpreise wurde der Gewinn von 1,1 auf 2,5 Mio. Euro gesteigert. Auch die Erhöhung der Grundpreise beim Gas zum 1.4.2008 spülten mal soeben 3 Mio. Euro zusätzlich in die Kassen.*

Also, was gibt es da noch zu überlegen, liebe Aufsichtsräte der Stadtwerke Karlsruhe – rauf mit den Strompreisen. Warum noch zögern, andere Stromlieferanten machen es doch vor und warum nur 10% wie die EnBW – es geht doch auch mehr, schließlich müssen (Tunnel)Löcher gestopft werden. Man möchte doch nicht der Billigste sein!

gas_ernst_rose_pixelioGas ist in Karlsruhe vergleichsweise teuer. Dies liegt daran, weil die Stadtwerke Karlsruhe nicht nur Ihre "Kunden" versorgen, sondern auch noch die Defizite der Verkehrsbetriebe ausgleichen (müssen) und die Gesellschafter Ihre Renditeerwartungen erfüllt sehen wollen.

Bei einem Wechsel zu einem günstigeren Anbieter lassen sich in Karlsruhe derzeit bei einem Verbrauch von 20.000 kWh/Jahr über 500 Euro einsparen. Günstigster Anbiet ist momentan Gas DE mit einem Preis von 925,10 Euro (6 Monate Preisgarantie
inkl. 170 € Neukundenbonus,inkl. 3400 Frei-kWh für Neukunden) - gespart: 507,66 Euro. Nahezu Preisgleich ist HitGas mit einem Preis von 926,65 (12 Monate Preisgarantie, inkl. 190 € Neukundenbonus, inkl. 50 € Bonus für 12 Monate Preisgarantie, inkl. 3620 Frei-kWh für Neukunden) - gespart: 506,11 Euro. Wohlgemerkt, diese Ersparnis gilt gegenüber dem Heizgassondervertrag. In der Grundversorgung ist die Ersparnis noch höher und selbst beim Tarif Online-Erdgas beträgt die Ersparnis noch über 400 Euro.

Wer jetzt nicht wechselt ist selber Schuld!

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