altJa was denn? Trauen sich die Stadtwerke Karlsruhe nicht mehr die Wahrheit zu sagen? 12% Preiserhöhung beim Strom sind ja nur eine "Preisanpassung"!. Kein Wort davon, dass in den vergangenen Jahren die Großhandelspreise um 2 bis 3 Cent/kWh gefallen sind und auch die Stadtwerke Karlsruhe davon profitiert haben. Leider lässt sich das in den Geschäftsberichten der Stadtwerke nicht mehr nachvollziehen. Seit Frau Mergen den Vorsitz im Aufsichtsrat hat, werden den Bürgerinnen und Bürgern in Karlsruhe die Spartengewinne vorenthalten.

Die Gewinne, auch beim Strom, werden weiterhin sprudeln. Da bleibt nur eines übrig - weg von den Stadtwerke KA und zu einem preisgünstigeren Stromanbieter wechseln.

Die Kosten für die Energiewende steigen im kommenden Jahr so stark wie noch nie: Auf die durch alle Medien bekannt gewordenen Entwicklungen bei den maßgeblichen Faktoren

- „EEG-Umlage“ (Förderung nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz),

- einer Umlage für vom EEG befreite Sonderkunden (§19),

- die Einführung der neuen Offshore-Haftungsumlage,

- ein KWK-Aufschlag (Förderung von Kraft-Wärme Kopplungsanlagen)

- und Steigerungen bei den Netzentgelten

haben die Stadtwerke Karlsruhe keinen Einfluss. Nach zwei Jahren mit gleich bleibenden Strompreisen können sie daher eine Preisanhebung nicht mehr vermeiden. Ab dem 1. Januar steigen die Strompreise um 2,5 Cent netto, beziehungsweise 2,98 Cent je Kilowattstunde brutto, das sind rund 12 Prozent.
Eine dreiköpfige Familie in Karlsruhe, die 3.000 Kilowattstunden Strom im Jahr verbraucht, muss mit Mehrkosten von rund 7,40 € im Monat rechnen. Die Stadtwerke werden in dieser Woche alle Kunden mit einem Anschreiben über die Strompreisanpassung und deren Hintergründe informieren.

„Die Höhe der staatlich verordneten Umlagen und Abgaben ist auch für uns überraschend und führt zu einer nicht vermeidbaren Strompreisanpassung. Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme und bieten an, unsere Kundenberatung in der Kaiserstraße zu besuchen, die Tipps und Anregungen zum sparsamen Umgang mit Strom anbietet“, so Dr. Karl Roth, Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe.

PM der Stadtwerke Karlsruhe

altDie Stadtwerke Karlsruhe erhöhen, kurzfristig, zum 1.10.2012 die Wasserpreise. Bisher kostete derWasser 1,89 Euro brutto, ab 1.10. werden die Preise um 11 Cent/m³ erhöht.

Die Kosten für den üblichen Haushaltswasserzähler (Qn 2,5) erhöhen sich um 65 Cent auf 4,07 Euro pro Monat. Dies entspricht einer Erhöhung um 20%.

Die Wasserpreiserhöhung zum 1.1.2008 ließ die Gewinne in diesem Bereich nahezu explodieren. Der Gewinn stieg von 1,1 Mio. Euro auf satte 2,5 Mio. Euro und hat sich damit mehr als verdoppelt -mehr als unverschämt! Seit Frau Mergen als Aufsichtsratsvorsitzende bei den Stadtwerke Karlsruhe fungiert, werden die Spartengewinne (Strom/Gas/Wasser/Fernwärme) nicht mehr im Geschäftsbericht aufgeführt. Auf meine Nachfrage hin wurden wettbewerbsrechtliche Gründe vorgeschoben, wobei Frau Mergen doch bekannt sein dürfte, dass es bei Wasser und Fernwärme überhaupt keinen Wettbewerb gibt.

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In Karlsruhe hat die Polizei eine private Marihuana-Plantage ausgehoben. Die Plantage befand sich in einer Privatwohnung. An sich eine alltägliche Geschichte, hätte die Meldung über die Angelegenheit nicht einen Kick: Auf die Spur des privaten Drogenzüchters, so heißt es lakonisch in einer Agenturmeldung, seien die Beamten durch dessen exorbitant hohen Stromverbrauch gekommen.

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Stadtwerke Karlsruhe beantworten Anfrage der Freien Wähler Karlsruhe zur Konzessionsabgabe Erdgas in der Gemeinderatssitzung vom 28. Februar 2012.

Schade, die Stadtwerke Karlsruhe haben zu der argumentativ gut vorbereiteten Anfrage nur magere, kurze und und nahezu nichtssagende Antworten parat Sie behaupten weiterhin die Konzessionsabgabe für Erdgas korrekt abzurechnen, obwohl dies der derzeitigen Rechtssprechnung des OLG Düsseldorf zu wider läuft. Im Laufe dieses Jahres wird sich der BGH abschließend mit diesem Thema befassen. Im übrigen wurde die Substanz der Konzessionsabgabe nicht in Frage gestellt, sondern die eigenmächtige Einteilung nach Tarif- und Sondervertragskunden.

Die Antwort und die Anfrage gibt es hier als Download.

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