Die Stadtwerke Karlsruhe bringen in unregelmäßigen Abständen Pressemitteilungen zum Thema Strom. Gas und Wasser heraus.

Auf dieser Seite werden diese in vollem Wortlaut unter Quellenangabe veröffentlicht und natürlich auch von mir auf Wahrheitsgehalt analysiert.

31.10.2008 BNN-Stadtwerke erkennen “erhebliche Belastung” der Haushalte durch Preissprung bei Strom, Gas, Wasser

Der “Erklärbär” der Stadtwerke Karlsruhe durfte sich am 24.10.2008 in den BNN wieder mal austoben und erklärte den Karlsruherinnen und Karlsruhern, warum die Energie Preise in Karlsruhe (Exorbitant) steigen - natürlich unvollständig - wie immer. Unnerstall:”Die Stadtwerke bieten den Karlsruhern beim Preisvergleich in jeder Sparte vergleichsweise günstige Konditionen”. Man beachte die Wortwahl. Früher gehöhrte man zu den günstigsten, dann zu den günstigen, zuletzt bei den günstigeren und jetzt, Ende Oktober, ist man “vergleichsweise günstig”. Weiter im Text: “Wenn dieser “dramatische Kostenrückgang beim Öl” anhalte, werde sich das auch...bei Fernwärme und Gas mittelfristig positiv auswirken”. Kurzfristig hatte man in diesem Jahr die Gaspreis zuerst um 9, dann um 24% erhöht. Zusätzlich zur Strompreiserhöhung gibt es eine Energiesparlampenset, dass “die Erhöhung kompensieren soll”. Schöner Gag der Stadtwerke. Bei der Gaspreiserhöhung hätte man freundlicherweise gleich Wolldecken verteilen sollen.

Im übrigen kam mit keinem Wort die Quersubventionierung der KVVH/VBK durch die Stadtwerke zur Sprache. Über vieles wird bei den Stadtwerken der Mantel des Schweigens gehüllt.......

Dachmarkenkampagne “Meine Stadtwerke” 15.10.2008

Wie schlecht muss es um das Image der Stadtwerke bestellt sein. “Meine Stadtwerke”, es wäre schön, wenn ich das auch behaupten könnte. “Meine Stadtwerke” nehmen mein Geld und stecken es in diese, für mich, sinnlose Kampagne. “Meine Stadtwerke” sollten für “meine” Daseinsvorsorge da sein - eigentlich. Stattdessen finanzieren “Meine Stadtwerke” vollständig den ÖPNV in Karlsruhe und u.a. auch das neue Europabad. Begründet werden die hohen Preise immer mit gestiegenen Kosten auf dem Weltmarkt.....................Die Sprüche, die dort zu lesen sind, muss man sich ggf. mehrmals durchlesen.... Zitat:”Dabei steht die Gemeinwohlorientierung der Stadtwerke nicht im Widerspruch zu betriebswirtschaftlichem Denken. Sie verträgt sich allerdings nicht mit dem Gebot der reinen Profitmaximierung. Stadtwerke stehen für Citizen Value, den Nutzen für die Bürger.”

12.10.2008 Rückwirkende Fernwärmepreiserhöhung

Die Stadtwerke Karlsruhe haben die Fernwärmepreise rückwirkend erhöht! Veröffentlicht wurde die Preiserhöhung in der Stadtzeitung aber erst am 2.10.2008. Die Kunden wurden auch vermutlich nicht schriftlich informiert. Dies ist zumindest einem Leserbrief in den BNN zu entnehmen. Faire-Energiepreise wird sich darüber informieren und hier berichten, ob diese Preiserhöhung rückwirkend möglich ist!

Wieder ein toller Schachzug der Stadtwerke noch mehr Geld zu verdienen. Einfach Vertrag unterschreiben und 0,5 Cent/kWh mehr bezahlen und schon sind 10% Öko-Gas drin-theoretisch-wie beim Ökostrom. Praktisch kommen dann alle in den Genuss. Leider schreiben die Stadtwerke nicht, wo das Biogas erzeugt wird. Möglicherweise im Karlsruher Rathaus. Da wird soviel Mist gemacht, dass es sogar möglich sein sollte mehr als 10% “Biogas” einzuspeisen.........

(01.10.2008) Stadtwerke Karlsruhe bieten Bio-Erdgas an

Erdgasangebot “NatuRgas” mit zehn Prozent Bio-Erdgas-Beimischung ab sofort erhältlich
Erdgaskunden der Stadtwerke Karlsruhe profitieren ab dem 1. Oktober von einem neuen innovativen Angebot: NatuRgas mit einem Anteil von zehn Prozent Bio-Erdgas. Damit möchten die Stadtwerke ihren Kunden neben den beiden Ökostrom-Angeboten NatuR und NatuR plus eine weitere Möglichkeit bieten, erneuerbare Energien zu nutzen. “Ob ein Kunde einfach nur den Klimaschutz fördern möchte, oder in Zukunft neue gesetzliche Vorgaben für bestehende Gebäude einhalten muss: Mit dem neuen NatuRgas bekommt er bei uns das passende Produkt”, so Dr. Thomas Unnerstall, Geschäftsführer für Vertrieb und Handel bei den Stadtwerken. NatuRgas kann auf fast alle Erdgastarife “aufgesattelt” werden, der Kunde zahlt lediglich 0,5 Cent brutto pro Kilowattstunde mehr auf seinen Tarif. “Für den Bezug von unserem Bio-Erdgas ist einfach nur ein Vertrag auszufüllen, technische Investitionen sind nicht notwendig”, erklärt Dr. Thomas Unnerstall.
“Bio-Erdgas ist ein erneuerbarer Energieträger, der unabhängig von Energieimporten produziert wird”, erläutert Dr. Thomas Unnerstall. “Daneben verfügt es über ausgezeichnete Eigenschaften hinsichtlich Energieeffizienz und Klimaschutz.”Bio-Erdgas hat die gleiche hohe Qualität wie herkömmliches Erdgas. Es entsteht aus der Vergärung von organischem Material wie Kleegras, Zwischenfrüchten oder Bio-Abfällen. Unter Luftabschluss entsteht im Fermenter daraus Biogas. In einer Aufbereitungsanlage wird das Biogas von Kohlendioxid, Wasser und Schwefelwasserstoff gereinigt, wird so zu Bio-Erdgas. Anschließend wird es auf den nötigen Betriebsdruck für das Erdgasnetz verdichtet.
Das Angebot NatuRgas ist Bestandteil der Initiative “energie2010” der Stadtwerke.
Mit diesem Programm unterstützt der Energie- und Trinkwasserversorger seit April Bauherren und Hausbesitzer bei der Erfüllung des Erneuerbare Wärme-Gesetzes (EWärmeG). Das Gesetz schreibt unter anderem vor, dass ab 2010 der Wärmebedarf von bestehenden Gebäuden, deren Heizanlage ausgetauscht wird, zu zehn Prozent über erneuerbare Energien abgedeckt werden muss. Diese Vorgabe wird mit dem Bezug von NatuRgas voll erfüllt.

Informationen und Beratung zu NatuRgas erhalten Interessierte in den Kundenberatungen der Stadtwerke, Kaiserstraße 182 und Pfinztalstraße 65. Telefonisch steht das Call-Center unter der kostenfreien Rufnummer 0800 200 300 6 für Fragen zur Verfügung.
 

Wie immer kurzfristig (2 Tage vor der Preiserhöhung) teilen die Stadtwerke ihren Fernwärmekunden eine saftige Preiserhöhung mit. Es ist aber unerheblich ob 2 Tage oder 6 Wochen, denn die Fernwärmekunden können sich den Lieferanten für die Wärme nicht heraussuchen. Bei einem Verbrauch von 12000 kWh sind dies 120,-- Euro pro Jahr Mehrkosten. Dabei ist es ohne Belang, ob es sich um eine dreiköpfige, oder mehr oder weniger köpfige Familie mit diesem Verbrauch handelt.....

(29.09.2008) Fernwärme wird teurer - bleibt aber im Vergleich trotzdem günstig

Der Fernwärmepreis in Karlsruhe muss zum 1. Oktober aufgrund stark gestiegener Produktionskosten angepasst werden: Die Fernwärme wird mit Kohle und Gas erzeugt, und beide Energieträger sind auf den internationalen Märkten in den letzten Jahren um über 50 Prozent teurer geworden. Dies zwingt die Stadtwerke dazu, den Fernwärmepreis um durchschnittlich 17 Prozent anzuheben. Das bedeutet beispielsweise für

eine dreiköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 12.000 Kilowattstunden eine Mehrbelastung von rund 10 Euro im Monat.”Die Erhöhung bei Fernwärme ist deutlich, bleibt aber dennoch weit hinter den Preissteigerungen bei Heizöl und Gas seit dem letzten Herbst zurück”, so Dr. Thomas Unnerstall, Geschäftsführer für Vertrieb und Handel bei den Stadtwerken.”Mit anderen Worten: Auch nach dem 1. Oktober werden die Preise der Fernwärme gegenüber den anderen Heizenergien sehr günstig sein. Darüber hinaus garantieren wir unseren Kunden, den Fernwärmepreis bis mindestens Oktober 2009 stabil zu halten”.
Auch im Vergleich zu anderen Fernwärmeversorgern in Deutschland und in Baden-Württemberg sind die Preise der Stadtwerke sehr gut: Sie liegen derzeit an Platz 4 unter 160 Fernwärmeversorgern und etwa 25 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Die Fernwärmetarife der Stadtwerke gehören bereits seit vielen Jahren zu den niedrigsten in Deutschland.
“Die Fernwärme bleibt eine ökonomisch und ökologisch besonders attraktive Heizenergie”, betont Dr. Thomas Unnerstall. Rund 22.000 Wohnungen werden in Karlsruhe mit der umweltschonenden Fernwärme beliefert, die aus Kohle und Erdgas in Kombination mit der Stromerzeugung, der so genannten Kraft-Wärme Kopplung, produziert wird. Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG), dessen Anforderungen am 1. April 2008 in Kraft getreten sind, lässt die Fernwärme als so genannte Ersatzmaßnahme zu. Das heißt, statt wie vorgeschrieben bei Bestands- und Neubauten regenerative Energien einzusetzen oder aufwändige Sanierungsmaßnahmen durchzuführen, haben Eigentümer und Bauherren durch den Einsatz der Fernwärme alle Vorschriften der Wärmegesetze erfüllt
“Der Entwicklung auf dem Weltenergiemarkt können wir uns nicht entziehen, wir können nur durch einen sparsameren Umgang mit Energie gegensteuern”, so Dr. Unnerstall. Aus diesem Grund bieten die Stadtwerke in ihrer Kundenberatung, Kaiserstraße 182, ein umfangreiches Beratungsangebot an. Nähere Informationen zu den neuen Preisen gibt es im Call-Center unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-200 300 6.
Stadtwerke Karlsruhe Pressemitteilung

Pressemitteilung der Stadtwerke vom 15.9.2008

Beim aktuellen Strompreisvergleich für mittelständische Unternehmen des  Bundesverbands der Energie-Abnehmer (VEA) schneiden die Stadtwerke Karlsruhe wie in den Jahren zuvor wieder sehr gut ab: Sie erreichten Platz fünf unter  insgesamt 50 über ganz Deutschland verteilten größeren Energieversorgern, die einen erheblichen Teil des deutschen Strommarktes repräsentieren. VEA nimmt regelmäßig die jeweiligen Industrie-Strompreise der Energieversorgungsunternehmen, die sich im Wesentlichen aus den Netznutzungsentgelten, den Preisen für die Energielieferung und den gesetzlichen  Abgaben zusammensetzen, unter die Lupe.
“Gerade in Zeiten hoher  Energiekosten ist es für die Stadtwerke wichtig, von Verbraucherseite attestiert zu bekommen, dass wir in Karlsruhe auch für mittelständische Unternehmen eine wettbewerbsfähige und im bundesweiten Vergleich kostengünstige Stromversorgung  bieten können”, so Dr. Thomas Unnerstall, Geschäftsführer für die Bereiche Vertrieb und Handel.
Quelle:
http://www.stadtwerke-karlsruhe.de/swka/aktuelles/2008/09/20080915. php

Leider sind  die Zahlen des VEA nicht öffentlich zugänglich (http://www.vea.de/Seiten/Strompreisindex.aspx) und somit auch nicht nachprüfbar.

Belegbar sind  jedoch die Zahlen von VERIVOX.

Bei einem  Stromverbrauch von 20.000 kW bezahlt ein Gewerbekunde in Karlsruhe 3375,87 Euro,  bei der GGEW 3120,26 Euro- Ersparnis 255,61 Euro.

Bei 50.000 kW  in Karlsruhe 8327,13 Euro, bei Vattenfall Easy Gewerbestrom 7890,76 Euro - Ersparnis  436,37 Euro

Bei 100.000  kW in Karlsruhe 16579,23 Euro, bei Vattenfall Easy Gewerbestrom 15705,88 Euro - Ersparnis 873,35 Euro.

Quelle:  Verivox Strompreisrechner: www.verivox.de

Auch ein 5. Platz täuscht nicht darüber hinweg, dass es auch für Gewerbekunden immer noch ein Einsparpotential von immerhin 5% gibt, wenn man den Stromversorger wechselt.

Rainer Maier 15.9.2008

Pressemitteilung der Stadtwerke Karlsruhe vom 12.8.2008

Gaspreise steigen zum 1.10.2008 um 20%

(12.08.2008) Stadtwerke müssen höhere Gas-Einkaufspreise weitergeben

Erdgas-Angebot "Festpreis-Gas36" mit Preisgarantie über drei Jahre / Attraktives Kombiangebot für Strom und Erdgas

Der Anstieg der Energiepreise auf dem Weltmarkt treibt in Deutschland und auch für die Stadtwerke Karlsruhe die Einkaufspreise für Erdgas weiter stark in die Höhe. Aus diesem Grund haben viele Gasversorger bereits in den letzten Monaten die Gaspreise deutlich angehoben, und zum 1. Oktober müssen auch die Stadtwerke die Tarife um 1,15 Cent pro Kilowattstunde netto erhöhen, das heißt um durchschnittlich rund 20 Prozent. "Bei allen Anstrengungen können wir uns von den weltweiten Entwicklungen auf dem Energiemarkt leider nicht abkoppeln", so Dr. Thomas Unnerstall, Geschäftsführer für Vertrieb und Handel der Stadtwerke.

Auswirkungen für Kunden

Welche Auswirkungen die erhöhten Erdgaspreise auf die Kunden haben, ist abhängig vom Verbrauch: Wer Erdgas zum Kochen und zur Warmwasserversorgung einsetzt und im Jahr 2.000 Kilowattstunden verbraucht, zahlt künftig monatlich rund 2,30 Euro mehr. Eine Familie, die Erdgas zum Heizen und zur Warmwasserversorgung in einer Etagenwohnung oder einem Einfamilien-Reihenhaus nutzt, muss künftig bei einem Verbrauch von 15.000 Kilowattstunden monatlich rund 17 Euro mehr veranschlagen. "Diese Belastungen sind für viele nur schwer zu schultern", so Dr. Unnerstall. "Immerhin können die Kunden der Stadtwerke sicher sein: Die Preise unseres Unternehmens in der Fächerstadt gehören im Vergleich zu den anderen Großstädten zu den günstigen." Und die Stadtwerke garantieren, dass der Preis über die gesamte Heizperiode hinweg stabil bleibt. Auch der Vergleich zur Alternative Heizöl fällt positiv für das Erdgas aus: Die Heizölpreise sind in den letzten Monaten deutlich stärker gestiegen.

Extremer Anstieg der Energiepreise auf den Weltmärkten

Ursache der Preisentwicklung bei Erdgas ist der Anstieg der Energiepreise an den Weltmärkten. So ist der internationale Ölpreis in den vergangenen zwei Jahren von etwa 60 auf 120 bis 130 Dollar je Barrel gestiegen. An den Weltmärkten bildet sich der Preis im Kern gemäß des Verhältnisses von Angebot und Nachfrage: "Die weltweite Nachfrage nach Energie nimmt sprunghaft zu und wird wohl weiterhin steigen", so Dr. Unnerstall, "vor allem wegen der rasanten wirtschaftlichen Entwicklung in China, Indien und anderen Regionen der Welt. Da es sehr zeitaufwendig und teuer ist, neue Öl-, Gas- und Kohlevorkommen zu erschließen, kann das Angebot nicht schritthalten."

Erdgas-Preisgarantie für drei Jahre und attraktives Kombi-Angebot

Die Stadtwerke bieten ihren Erdgas-Kunden zum 1. Oktober einen Festpreis-Vertrag für Erdgas über drei Jahre an. Ein größeres Kontingent Erdgasmengen wurde frühzeitig eingekauft. Diesen Einkaufsvorteil geben die Stadtwerke nun an interessierte Kunden weiter: "Festpreis-Gas36" liegt 0,24 Cent brutto je Kilowattstunde unter dem ab 1. Oktober gültigen Tarifangebot. Die Stadtwerke weisen dabei ausdrücklich darauf hin, dass dieses Angebot Chancen und Risiken beinhaltet: Bei fallenden Energiepreisen bleibt der Vertrag auf dem dann relativ hohen Preis. Steigen die Preise oder bleiben sie in den nächsten Jahren konstant, profitieren die Kunden direkt.

Für ihre treuen Kunden mit Kombi24-Vertrag (mittlerweile über 25.000) haben sich die Stadtwerke angesichts der deutlichen Preiserhöhung etwas Besonderes ausgedacht: Um die Auswirkungen etwas abzumildern, bekommen die Kunden einmalig einen doppelten Kombi-Bonus, also zusätzlich je nach Verbrauch zwischen rund 18 und 119 Euro. Alle neuen Kombi24-Kunden, die sich bis zum 31.12.2008 entscheiden, bekommen im ersten Jahr der Vertragslaufzeit ebenfalls den doppelten Kombi-Bonus.

Energiesparen wird immer wichtiger

Die Stadtwerke sind überzeugt davon, dass es im Kern nur einen Weg gibt, den stark gestiegenen Energiekosten entgegen zu steuern: gezieltes Energiesparen. Wer hier Anregungen oder Hilfe benötigt, der kann sich in den Kundenberatungen in der Karlsruher Innenstadt und in Durlach kostenlos etwa über sparsames Heizen und richtiges Lüften oder Wärmedämmung und Heizungsmodernisierung informieren. Gerade jetzt machen sich Energiespar-Investitionen in relativ kurzer Zeit bezahlt.

Die Stadtwerke Karlsruhe möchten zudem mit der neuen Initiative "energie 2010 - Wärme mit Zukunft" und den damit verbundenen zahlreichen Förderprogrammen den Kunden helfen, die Preissteigerungen im Energiebereich aufzufangen und sie bei der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben unterstützen.

Unter der Telefonnummer 0800 200 300 6 bekommen Kunden der Stadtwerke nähere Informationen zu den neuen Erdgaspreisen. Um Nachzahlungen bei der Jahresverbrauchsabrechung zu vermeiden, empfehlen die Stadtwerke, die monatlichen Abschlagszahlungen anpassen zu lassen. Auch das ist unter der kostenfreien Servicenummer möglich. Bei Fragen zum Energiesparen helfen die Energieberater unter 599-2222 gerne weiter.
 
> Erdgas-Infoportal

> Die neuen Erdgaspreise ab 1. Oktober 2008

Pressemitteilung vom 12.8.2008

auch nachzulesen bei der Büka und bei Click2Day

Gaskunden in Karlsruhe kochen - vor Wut! Stadtwerke erhöhen die Gaspreise um 20%

Zur  Pressemitteilung der Stadtwerke Karlsruhe vom 12.8.2008/Verschleierungstaktik-Vermeintlich günstige  Festpreisangebote

Um satte  20% erhöhen die Stadtwerke zum 1.10.2008 die Gaspreise in Karlsruhe und  Rheinstetten. Lt. Pressemitteilung beträgt die Erhöhung 1,15 Cent/kWh netto.

Leider müssen die  meisten Kunden hierzu noch die 19% Mehrwersteuer hinzu rechnen und kommen dann  auf einen zu zahlenden Betrag von 1,36 Cent/kWh brutto.

Genauso verhält es sich mit den Mehrkosten bei einem Verbrauch von 15.000 kWh/Jahr. Hier geben die  Stadtwerke wieder einmal nur die monatlichen Mehrkosten an 17,-- Euro (brutto oder netto?), die sich auf das Jahr gesehen auf 204,-- Euro summieren. Rechnet man die Preiserhöhung vom 1.4.2008 noch dazu, kommt man auf  ca. 260,-- Euro Mehrkosten pro Jahr. Nicht unerwähnt bleiben, darf auch die deftige Grundpreiserhöhung vom 1.4.2008 (bis zu 40%), die mit  gestiegenen Weltmarktpreisen nichts zu tun hat.

Gleichzeitig schürt  man die Ängste vor weiteren Preiserhöhungen und bietet einen "Festpreis Gas36" mit 3 jähriger Laufzeit an. Viele Kunden fühlten sich schon beim "Gasfix24" vor zwei Jahren verschaukelt, weil die Preise seinerzeit nach unten gegangen sind. Wer sich auf dieses Angebot einlässt, muss sich im Klaren sein, dass er hier spekuliert und kann in den 3 Jahren nicht zu  einem günstigeren Anbieter wechseln. Darauf weisen die Stadtwerke auch ausdrücklich hin.

Ähnliches versucht man bei den "Kombi24" Kunden, hier werden die Boni verdoppelt  um so die "Kunden" weiterhin bei der Stange zu halten oder neue zu gewinnen.Es wird der gerade beginnende Wettbewerb beim Gas aktiv verhindert, den sich Herr  Unnerstall so sehnsüchtig herbeigesehnt hatte.

Einziger Lichtblick: Die "Kunden" werden nicht mehr durch einen extra Preisaufschlag bestraft, wie beim  Gasfix24! sondern erhält einen Rabatt von 0,24 Cent/kWh brutto auf die ab 1.10.2008 geltenden Gaspreise. Über das Kontinget schweigt man sich aus. Möglicherweise reicht es sogar für alle - auch ohne “Festpreis Gas36”.

Auch will man immer noch zu den günstigen  Anbietern gehören. Im April 2008 hat man beim Preisvergleich des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg im Vergleich zur letzten Erhebung über 100 Plätze verloren und stand kurz vor dem Schlusslicht. Im Juni 2008 war man bundesweit auf Platz 10 der teuersten Gasanbieter in Deutschland (Verglichen  wurden die größten Anbieter) (Quelle: www.verivox.de)

Von Mai 2007 bis zum Oktober 2008 sind die Gaspreise im Tarif2 um 1,44 Cent/kWh netto  gestiegen. Die Grenzübergangspreise für Gas (das was an der deutschen Grenze  für Erdgas zu bezahlen ist) sind von Mai 2007 bis Mai 2008 (letzte Berechnung der BAFA) von 1,88 auf 2,55 Cent/kWh gestiegen, ein plus von 0,67  Cent/kWh.

Mithin sind die Gaspreise in Karlsruhe um  mehr als das doppelte des Grenzübergangspreises gestiegen. Es wird also wieder Gewinn auf Vorrat erwirtschaftet.

 Die Stadtwerke Karlsruhe sind die  Gelddruckmaschine der Stadt Karlsruhe. 38 Mio. Euro betrug der  Gewinn vor Steuern im Geschäftsjahr 2007. Davon flossen 6,5 Mio. Euro  in die Kassen der Gesellschafter EnBW und Thüga, die mit 30% am Unternehmen  beteiligt sind. 70% der Stadtwerke gehören der Stadt Karlsruhe, also uns Bürgerinnen und Bürgern, die als “Dividende” regelmäßig satte Preiserhöhungen  einstecken müssen.

Mit 21,8 Mio. Euro wurde das Defizit der KVV/VBK vollständig abgedeckt.

Zusätzlich verlangte die Mutter ,Stadt Karlsruhe, von ihrer Tochter ,Stadtwerke, mehr als 20 Mio. Euro als Konzessionsabgabe (im Mittelalter nannte man das Wegezoll) für die Durchleitung  von Strom, Gas, Wasser.

Auch die Stadtwerke Karlsruhe haben gesetzliche Vorgaben zu erfüllen.

Gemäß §1 Absatz 1 des  Energiewirtschaftsgesetzes von 2005 (EnWG) sind die Stadtwerke Karlsruhe u.a. zu  einer preisgünstigen Versorgung der Allgemeinheit verpflichtet. Gegen diese Vorgaben wird u.a. durch die Quersubventionierung regelmäßig verstoßen. Viele Haushalte in KA und Rheinstetten können sich diese Preise nicht mehr leisten, da nützen auch die angepriesenen Energiesparmaßnahmen recht wenig. “Versorgung mit Verantwortung” sieht anders aus.

 

Karlsruhe, 12.8.2008

gez. Rainer Maier

www.faire-energiepreise.de

 

zum  Bericht in ka-news http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=tbd2008414-48F

SPD zeigt sich besorgt-Kommunale Wasserversorgung in Gefahr?

Auch die Stadtwerke Karlsruhe durften hierzu ihr Statement abgeben. Zitat aus dem Bericht von ka-news.

“Auch die Stadtwerke Karlsruhe sprechen sich gegen eine Privatisierung der Wasserversorgung aus. Der Grund: Mit Trinkwasser als Lebensmittel sollte keine Rendite herausgeschlagen werden. "Die kommunale Struktur entspricht der Daseinsvorsorge am besten", so Markus Schneider, Pressesprecher der Stadtwerke Karlsruhe.”Hierzu stelle ich klar: Die Betonung von Herrn Schneider liegt auf ”sollte”. Tatsache ist, dass die Stadtwerke  auch bei der Wasserversorgung ordentliche Gewinne einfahren.

(Gewinne vor Steuern)

2001 = 1,4 Mio. EUR Gewinn

2002 = 1,9 Mio. EUR Gewinn

2003 = 1,6 Mio. EUR Gewinn

2004 = 0,1 Mio. EUR Verlust

2005 = 2,3 Mio. EUR Gewinn

2006 = 1,7 Mio. EUR Gewinn

Bei der Wasserversorgung hat das Kostendeckungsprinzip zu gelten, also keine Gewinne und auch keine Verluste. Bei den Stadtwerken gilt aber das ”Kostenüberdeckungsprinzip”, eben “Versorgung mit Verantwortung”. Herr Schneider möchte sich bitte vor solchen öffentlichen  Äußerungen zuvor bei seiner Geschäftsleitung informieren.

Energie 2010-Förderprogramm für Bauherren 12.4.2008

Nachzulesen bei ka-news und auch hier bei den Stadtwerke Karlsruhe. Ein tolles Programm und man würde den Stadtwerken die CO2 Minderung bzw. Reduzierung abnehmen, wenn es da nicht die Beteiligung am neuen Kohlekraftwerk der EnBW geben würde.

“Ab Oktober soll für Kunden der Stadtwerke eine neue Art Erdgas zur Verfügung stehen, die zu einem Teil aus Biogas besteht,..”Vielleicht wird aus dem Mist, der im Gemeinderat in immer größeren Mengen produziert wird, dann Biogas...!

Kein Aprilscherz - Stadtwerke Karlsruhe erhöhen die Grundpreise beim Gas um fast 40% 1.4.2008

Zum  1.4.2008 steigen in Karlsruhe nicht nur die Gaspreise um fast 8%. Auch die Grundpreise steigen! Im Tarif 2 z. B. um 39% von 11,85 auf 16,07  Euro pro Monat.

Hiervon  war in der Pressemitteilung der Stadtwerke nichts zu lesen. Auch in den Kundenanschreiben war nur von einer ”moderaten” Erhöhung der Grundpreise  die Rede und im Kurier/Stadtzeitung sprach man von einer  Anpassung.

Faire Energiepreise hat bei den Stadtwerken mehrmals schriftlich angefragt, warum die Grundpreise so exorbitant in die Höhe steigen, aber keine  Antwort erhalten. Offenbar will man hier den Mantel des Schweigens drüber werfen  und lässt die “Kunden” bis zur nächsten Abrechnung ins offene Messer laufen,  oder erhöht schon mal vorsorglich die Abschlagszahlungen, ohne dass es der “Kunde” bemerkt.

Zuvor  hatten die Stadtwerke auch schon, unbemerkt, im Oktober 2007 nicht nur die  Fernwärmepreise um 8%, sondern auch den Bereitstellungspreis um 13% und den Grundpreis um 20%  angehoben.

Zum  1.11.2007 hob man auch die Strompreise um ca. 7% an, die Grundpreise im Familientarif (Family-Tarif) stiegen  hingegen um über 11% - sehr familienfreundlich. An steigenden  Bezugskosten kann es hier auch nicht gelegen haben. Die Gewinne durch den Stromverkauf sind in 2006 um 0,6 Mio. EUR auf 24,3 Mio. EUR  gestiegen.

Auch die Erhöhung der Wasserpreise zum 1.1.2008 wurde falsch deklariert. Eine Verschärfung der Trinkwasserverordnung, die im übrigen aus dem Jahre 2003 stammt, hat es nie gegeben. Bei der Trinkwasserverordnung gilt das Prinzip der Kostendeckung (Keine Gewinne - Keine Verluste). Da die Stadtwerke eine eigene Sichtweise haben, gilt das Kostenüberdeckungsprinzip. Die Gewinne beim Wasser  in 2005= 2,3 Mio. EUR in 2006= 1,7 Mio. EUR.

Bei der Gaspreiserhöhung zum 1.4.2008 rühmt man sich wieder, einen Teil der Kosten selbst zu tragen und dass man im Oktober 2007 auch die Gaspreise nicht erhöht habe. Die Gaspreise der Stadtwerke hätten im Oktober 2007 aufgrund  der Preisentwicklung auf dem Weltmarkt sogar sinken müssen.

Allein die Grundpreiserhöhung beim Gas spült den Stadtwerken mindestens 2.500.000 Mio. EUR in die Kassen, ohne dass entsprechende Kosten entgegen stehen.

Sämtliche Preiserhöhungen haben, wenn überhaupt, nur zum Teil mit gestiegenen Weltmarktpreisen zu tun. Maßgeblich für die Preiserhöhungen sind, so Herr  Rosemann von den Stadtwerken in den BNN vom 6.7.2005, die ständig steigenden  Defizite der VBK/KVV und die der KASIG und der  Bädergesellschaft.

Diese  werden zukünftig auch weiter steigen und die “Kunden” der Stadtwerke müssen es  ungerechter Weise bezahlen. “Versorgung mit Verantwortung”- und wenn es nur die  Eigene ist.

Grundpreiserhöhung spült mindest 2,5 Mio. Euro in die Kassen der Stadtwerke 6.3.2008

Die mehr als unverschämte und mit keinem Wort begründete Grundpreiserhöhung zum 1.4. beim Gas, wird nach eigenen Berechnungen bei über 70.000 Gaskunden mindestens 2,5 Mio. Euro zusätzlich in die Kassen der Stadtwerke spülen.

Zur Informationspolitik der Stadtwerke Karlsruhe 28.2.2008

 In puncto Verbreitung von Halbwahrheiten macht den Stadtwerken Karlsruhe keiner was vor. Aufgefallen ist das Ende September 2007 als man kurzfristig zum 1.10. die Fernwärmepreise angehoben hat.

Begründung der Stadtwerke: „Der Fernwärmepreis in Karlsruhe muss zum 1. Oktober aufgrund stark gestiegener Produktionskosten angepasst werden: Die Fernwärme wird mit Kohle und Gas erzeugt, und beide Energieträger sind auf den internationalen Märkten in den letzten Jahren um über 50 Prozent teurer geworden.“

Gleichzeitig mit der Anhebung der Verbrauchspreise um 8%, erhöht man den Bereitstellungspreis um 13% und den Grundpreis um 20%. Die beiden letzteren haben mit gestiegenen Produktionskosten nichts zu tun, sondern dienen einem einzigen Zweck – die fixen Einnahmen zu erhöhen.

 Zum 1.11.2007 wurden die Strompreise um rund 7% erhöht. Die Begründung hierfür: „Hohe Strompreise an der Börse und am Großhandelsmarkt sowie zunehmende Belastungen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wirken sich auf die Strompreise der StadtwerkeKarlsruhe aus.“

Auch diese Begründung, man ahnt es schon – falsch: Die Kosten nach dem EEG sind sogar gesunken, die Einspeisung war teilweise sogar rückläufig und die Kürzung der Netznutzungsentgelte in Höhe von 14% hat man auch eingestrichen. 24,3 Mio. EUR Gewinn (vor Steuern) brachte der Stromverkauf im Jahre 2006 ein.

 Trinkwasserpreise steigen moderat (dazu unten mehr) um knapp 8%.

Bei der Erhöhung der Wasserpreise zum 1.1.2008 wagte man sich sogar noch einen Schritt weiter vor und lieferte eine haarsträubende Begründung nach der anderen. In der offiziellen Mitteilung im Amtsblatt/Kurier hieß es: „Umfangreiche Investitionen durch verschärfte Trinkwasserverordnung.“

Der vom Gesetzgeber geforderte höhere Aufwand  für Versorgungssicherheit und Qualitätskontrollen ist der Grund für eine Erhöhung des Wasserpreises nach drei Jahren Preisstabilität.“

Die Trinkwasserverordnung stammt aus dem Jahre 2003 und im Jahre 2008 wurden lediglich die Grenzwerte für Bromat von 0,25 auf 0,1 mg/l verschärft. Dieser Grenzwert wird schon seit Jahren unterschritten, sowie auch alle anderen Grenzwerte schon seit Jahren wesentlich unterschritten werden. Schließlich rühmt man sich, das Karlsruher Wasser hat Mineralwasserqualität! Man will uns also glauben machen, daß man es nicht geschafft haben will, die Trinkwasserverordnung innerhalb von 5 Jahren umzusetzen?

Nachdem die Lüge aufgeflogen war, mußte schnell eine neue her. „Terrorprävention“ müsse man jetzt vorrangig betreiben! Demnächst steht wohl an jeder Quelle ein Flugabwehrgeschütz!? Zudem gilt bei der Wasserversorgung das Kostendeckungsprinzip (Keine Gewinne – keine Verluste), die Interpretation für Karlsruhe = Kostenüberdeckungsprinzip! Seit 2001 wurden regelmäßig Gewinne über 1 Mio. EUR eingefahren. Lediglich 2004 kam es zu einem „Verlust“ von 100.000 EUR, der aber im Jahre 2005 mit einem Gewinn von 2,3 Mio. EUR mehr als ausgeglichen wurde.

Gaspreiserhöhung zum 1.4.2008. Moderate Erhöhung der Grundpreise.

Der Gaspreis steigt zum 1.4. um durchschnittlich 8%. Durchschnittlich heißt auch, es können schon mal 17% mehr sein (Tarif 2 Verbrauch 5000 kWh/Jahr!) Im Tarif 1 sind das 4,5% im Tarif 2 sind das 6%. Es stand aber in der Pressemitteilung der Stadtwerke vom 11.2.2008 nichts davon, daß auch die Grundpreise steigen. In den Kundenanschreiben vom selben Tag datiert ist von einer moderaten Grundpreiserhöhung die Rede!

Grundpreissteigerung im Tarif 1 moderate 24%, im Tarif 2moderate 39% und im Gewerbegastarif moderate 33%. Lediglich beim Sondervertrag mit 24 Monaten Laufzeit hat man sich moderat zurückgehalten. Dort beträgt die Steigerung „nur“ 12%.

Begründung wie immer: Gestiegene Weltmarktpreise, boomende Volkswirtschaften in Indien, China und neuerdings auch in den USA (dort herrscht schon geraume Zeit Stagnation). Der Gaslieferant der Stadtwerke (E.on/Thüga) hatte im abgelaufenen Jahr die Gaspreise 3 Mal gesenkt. Die Erdgasimportpreise sind in 2007 um knapp 3% gefallen und die Stadtwerke hätten zu Beginn der Heizperiode im Oktober 2007 die Gaspreise sogar senken müssen!

Die Marschrichtung ist klar erkennbar. Erhöhung der fixen Einnahmen durch massivste (lt. Stadtwerke Definition „moderate“) Grundpreiserhöhungen um auch zukünftig die Defizite der KVV/VBK decken zu können und im Gasbereich, Sicherung bzw. Abschottung des Marktes durch den Verkauf von 2-Jahresverträgen, die sich automatisch bei Nichtkündigung um 1 Jahr verlängern.

Da nützt auch die Vorlage eines „unabhängigen“ WIBERA Gutachtens nichts, wenn schon der Chef der Stadtwerke, Herr Rosemann, bereitwillig zugibt, daß es neben den gestiegenen Weltmarktpreisen noch ein zweites, gewichtiges Kriterium für die Preissteigerungen gibt – die Defizite der KVV/VBK!

Auch wird das umstrittene Gaspreisurteil vom 13.6.2007 ad absurdum geführt. Die Grundpreise* haben mit gestiegenen Bezugskosten absolut nichts zu tun!

Auf meine schriftlichen Anfragen haben die Herren König, Rosemann und Unnerstall bisher nicht geantwortet!

Daraufhin habe ich direkt bei einem Mitglied des Aufsichtsrates, Dr. Eberhard Fischer (KAL) nachgefragt – der weiß es auch nicht!

 

Gez. Rainer Maier

 *„Grundpreis: Kosten für die Bereitstellung, Messung, Ablesung und Abrechnung“ (Definition Stadtwerke)

Zu den neuen Preisen der Stadtwerke Karlsruhe- Wer spart zahlt drauf! 13.2.2008

Die Stadtwerke Karlsruhe haben neben den Gas Verbrauchspreisen auch die  Grundpreise angehoben, ohne dies mit irgendeinem Wort in Ihrer Pressemeldung  kundzutun.

Die Preiserhöhungen sind deftig, um nicht  zu sagen unverschämt - bis zu 39% im Tarif2. Für sparsame Kunden hat dies besonders gravierende Folgen. Wer im Tarif2 bisher 5000 kWh Verbrauch pro Jahr hatte, zahlte bislang 430,60 EUR, ab 1.4.2008 dann 502,34 EUR.

Die Erhöhung beträgt hier satte  17%.

In den jetzt versandten  Erhöhungschreiben wird von einer moderaten Anpassung der Grundpreise gesprochen-Moderate Preiserhöhung von 13%/24%/33% und 39% ?????????

Ganz wichtig: Auch unbedingt die Rückseite des Schreibens betrachten:

Wir möchten Sie auch darauf hinweisen, dass Erdgaslieferverträge nach unseren Allgemeinen Vertragsbedingungen bei Preisänderungen innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe  in Textform kündbar sind; andernfalls gelten die neuen Preise als vereinbart.

Wer die Preise nicht bedingungslos akzeptiert, fliegt aus dem Vertrag raus!

Die Erhöhungen im  Einzelnen:

Tarif1 bis 1.4.2008 = 3,22 EUR

Tarif1 ab 1.4.2008 = 3,99  EUR

Steigerung von 24%

Tarif2 bis 1.4.2008 = 11,55  EUR

Tarif2 ab 1.4.2008 = 16,07 EUR

Steigerung von 39%

Heizgas Sondervertrag bis 1.4.2008 = 17,85 EUR

Heizgas Sondervertrag ab 1.4.2008 = 20,23  EUR

Steigerung von 13%

Gewerbegas Sondervertrag bis 1.4.2008 =  13,57 EUR

Gewerbegas Sondervertrag ab 1.4.2008 = 18,09 EUR

Steigerung von 33%

Der Grundpreis beinhaltet die Kosten für Messung, Ablesung und Abrechnung und hat mit der Entwicklung der Rohstoffpreise oder sonst irgendwo auf diesem Planeten wirtschaftlich  aufstrebender Länder absolut nichts zu tun.

Ausgerechnet diese Kosten sollen bei den Stadtwerken so exorbitant gestiegen sein?

Auffallend auch die relativ "geringe"  Steigerung im Heizgas-Sondervertrag von "nur" 13%, während die restlichen Abnehmer zwischen 24% und 39% mehr bezahlen sollen. Derzeit haben die meisten Karlsruher Gasverbraucher den Tarif2.  Offensichtlich sollen die Kunden aus diesem Tarif in den Heizgas-Sondervertrag getrieben werden - mit 24 Monatiger Laufzeit versteht sich. Damit betreiben die Stadtwerke Karlsruhe aktive  Marktabschottung!

11.2.2008

Stadtwerke Karlsruhe erhöhen die Gaspreise zum 1.4.2008 um rund 9%.

Zur Pressemitteilung der Stadtwerke

Zur Meldung von ka-news

Gaspreiserhöhung der Stadtwerke  Karlsruhe zum 1.4.2008 – Halbe Wahrheiten
Wieder nur die halbe Wahrheit in der Pressemitteilung der Stadtwerke. In dieser wird nur die Erhöhung der Verbrauchspreise bekannt gegeben. Diese steigen im Tarif1 und Tarif2 jeweils "nur" um 4,5% bzw. 6%.

Dafür wird aber bei den Grundpreisen (das ist der Preis der fix bezahlt werden muss, auch wenn man wenig verbraucht) erbarmungslos draufgeschlagen.

Im Tarif 1 beträgt die Erhöhung 24% und im Tarif 2 sogar 39%. Auch Gewerbegas-Kunden bezahlen 33% mehr.

Begründung hierfür – Keine, steht ja auch nix davon in der Pressemitteilung der Stadtwerke!

Wer also sparsam mit Energie umgeht, wird mit höheren Grundpreisen bestraft.

Nicht erhöht wurde der Treuebonus!

Die Begründung liefere ich nach:

Bei sinkendem Verbrauch und weiteren milden Wintern wird der Gasverkauf weiter zurückgehen. Um die steigenden Defizite der KVV/VBK decken zu können müssen die fixen Einnahmen verbessert werden.

Lt. Stadtwerke zahlt ein Haushalt mit einem Durchschnittsverbrauch von 15.000 kWh ca. 9,-- EUR mehr im Monat. Das hört sich besser an wie 110,-- EUR Mehrkosten pro Jahr.

Gebetsmühlenartig wird immer wiederholt, man würde einen Teil der Kosten selbst tragen, so auch dieses Mal. Ein Teil kann auch nur 1% sein! Wenn ein (Versorgungs)Unternehmen wie die Stadtwerke immer nur Teile der gestiegenen Kosten weitergeben würde, so die angebliche Praxis, müssten nach kaufmännischen Gesichtspunkten die Gewinne abschmelzen bzw. man würde Verluste schreiben. Das Gegenteil ist der Fall, die Gewinne steigen und steigen.

Auch das WIBERA-Gutachten gibt hierüber keine Aufschlüsse. Hier wird ebenfalls nur von Kosten gesprochen, die man selbstverständlich nicht in voller Höhe an die Kunden weitergegeben haben will - Einsparungen sieht man hier nicht. "Wes Brot ich ess, dess Lied ich sing". Das WIBERA-Gutachten ist nicht einmal das Papier wert, auf das es gedruckt wurde. Herr Rosemann höchstpersönlich hat den BNN gegenüber im Jahre 2005 gesagt, welche beiden Faktoren für die Preissteigerungen verantwortlich sind: Steigende Rohstoffpreise und die Höhe des Defizits der KVV/VBK. Letzteres ist bekannt, über die Höhe der Kostensteigerungen bei den Rohstoffpreisen schweigt man sich aus. Dabei gehören die Stadtwerke allen Bürgern. Die Gesellschafter der Stadtwerke Karlsruhe (EnBW und Thüga) erhielten 2006 eine Dividende von insgesamt 7,0 Mio. EUR. Die Kunden bekommen dafür  - Preiserhöhungen!

Die Gewinne in 2006 aus dem Verkauf von Gas stiegen auf 7,7 Mio. EUR (vor Steuern). Der Gesamtgewinn 2006 im Konzern Stadtwerke stieg auf knapp 40 Mio. EUR (vor Steuern)! 

3.2.2008

4 Fragen an....Thomas Unnerstall zum Thema Sozialtarife auch in Karlsruhe? in den BNN vom 29.1.2008

Nein, eines Sozialtarifes in Karlsruhe bedarf es wahrlich nicht! Würden die Stadtwerke Karlsruhe, die auch für Sie geltenden Vorgaben des EnWG 2005, nämliche eine möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche Versorgung der Allgemenheit mit Elektrizität und Gas (§ 1 EnWG) einhalten. In § 2 des EnWG heißt es unmissverständlich: Energieversorgungsunternehmen sind im Rahmen der Vorschriften dieses Gesetzes zu einer Versorgung im Sinne des § 1 verpflichtet.

Würden sich die Stadtwerke also endlich mal an die auch für Sie verbindliche Gesetzeslage halten, wären Gas und Strom in Karlsruhe so günstig wie möglich, günstiger ginge es schon nicht mehr. Aber Herr Rosemann, Kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke hat das EnWG kurzerhand umgeschrieben “... unsere Aufgabe, die sichere, wirtschaftliche und umweltverträgliche Versorgung.....” So steht es in der Januar Ausgabe der Kundenzeitschrift “miteinander”.

24.1.2008

Definition des EnWG  2005  (Energiewirtschaftsgesetz) aus  Sicht der Stadtwerke Karlsruhe

Am 18. Januar wurde mit dem ”Kurier” auch die Kundenzeitschrift der Stadtwerke Karlsruhe ”miteinander” ,Ausgabe Januar 2008,  verteilt.

Diesmal  auf Seite 3 im Editorial, Harald Rosemann, Kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe, mit seiner Definition des EnWG 2005. Zitat: “...unsere Aufgabe, die sichere, wirtschaftliche und umweltverträgliche Versorgung.....”

und  hier das Original, mittlerweile schon 3 Jahre alt:

EnWG 2005 § 1  Zweck des Gesetzes

(1) Zweck des Gesetzes ist eine  möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche leitungsgebundene Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität und Gas.

Preisgünstig,  verbraucherfreundlich und effizient wurde durch wirtschaftlich ersetzt.

Wirtschaftlich im Sinne von  Gewinnsteigerungen für die Stadtwerke, zuletzt in 2006 fast 40 Mio. EUR (vor  Steuer). Aus fünf mach drei, das spricht schon Bände. Für die “Kunden” der  Stadtwerke bedeutet dies also im Umkehrschluss: Teuer, verbraucherunfreundlich  und ineffizient.

Bisher sind also nur Teile des EnWG  bis zu den Stadtwerken durchgedrungen.

7.1.2008 Wasserpreiserhöhung-Karlsruher Stadtwerke weisen Kritik zurück.

Der Schmerz sitzt tief - bei den Stadtwerken. Die Begründung für die Erhöhung des Trinkwasserpreises wurde von mir widerlegt. Es gibt keine Verschärfung der Trinkwasserverordnung! Nunmehr müssen neue Begründungen herhalten, wie z. B. Terrorprävention oder höhere Instandhaltungskosten oder steigende Rohstoffkosten (Wasser? fördert man doch aus eigenen Quellen!) Die Märchenstunden gehen also weiter.

Trinkwasserpreise steigen moderat

 

Der vom Gesetzgeber geforderte höhere Aufwand  für Versorgungssicherheit und Qualitätskontrollen ist der Grund für eine Erhöhung des Wasserpreises nach drei Jahren Preisstabilität. Der Preis für einen Kubikmeter Trinkwasser (1000 Liter) steigt ab Januar um 13 Cent.

Die Stadtwerke Karlsruhe haben die Preise für Trinkwasser seit drei Jahren stabil gehalten während die Kosten für die Trinkwasserversorgung kontinuierlich gestiegen sind. Die wesentliche Ursache dafür sind umfangreiche Investitionen aufgrund verschärfter gesetzlicher Anforderungen. Diese Maßnahmen wollen die Versorgungssicherheit erhöhen, sowie höheren Maßstäbe für Qualitätskontrollen beim Lebensmittel Trinkwasser sicherstellen. Ein Kubikmeter Trinkwasser kostet ab Januar 1,79 €.. Auch nach dieser Erhöhung bleiben die Stadtwerke Karlsruhe unter den günstigen* Trinkwasserversorgern in Deutschland.

*Anmerkung: Günstig sieht anders aus, z. B. Augsburg: Wasserpreis 1,37 EUR, Grundpreis 1,09 EUR

 

 (27.12.2007) Umfangreiche Investitionen durch verschärfte Trinkwasserverordnung

 

31.12.2007

Die Trinkwasserpreise in Karlsruhe hätten überhaupt nicht steigen dürfen. Zwar lag man beim Preisvergleich der deutschen Großstädte bisher auf Platz 18 (Mehrfamilien), aber die Gewinne, die hier generiert werden, rechtfertigen eine Preiserhöhung nicht.

(Gewinne vor Steuern)

  • 2001 = 1,4 Mio. EUR Gewinn
  • 2002 = 1,9 Mio. EUR Gewinn
  • 2003 = 1,6 Mio. EUR Gewinn
  • 2004 = 0,1 Mio. EUR Verlust
  • 2005 = 2,3 Mio. EUR Gewinn
  • 2006 = 1,7 Mio. EUR Gewinn

Wasser gehört, genauso wie Strom und Gas zur Daseinsvorsorge auf das jeder angewiesen ist. Aber das interessiert die Stadtwerke nicht, Hauptsache die “Kohle” stimmt, die Defizite der KVV sind gedeckt und die EnBW und die Thüga bekommen Ihren Obulus......

Die Trinkwasserverordnung gilt schon seit dem Jahre 2003 und ist die Umsetzung einer EU-Richtline aus 2001. 2008 gibt es lediglich ein Verschärfung der Bromat-Werte. Diese werden von den Stadtwerken aber bei weitem unterschritten und somit eingehalten.

Die Wasserversorgung hat “kostendeckend” zu erfolgen - nicht kostenüberdeckend!

“Die Zeit der billigen Energie ist vorbei” BNN v. 4.12.2007

Bei einer Podiumsdiskussion über Strompreise in der “Walhalla”, veranstaltet von den Grünen, meldete sich auch der kaufmännische Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe, Herr Unnerstall zu Wort. “Die Zeit der billigen Energie ist vorbei”waren u.a. seine Worte. Damit spricht er genauso wie sein quasi Vorgesetzter, E.on Chef Wulf Bernotat, und zeigt damit auch, für was der Slogan der Stadtwerke, “Versorgung mit Verantwortung”, steht und auch wer versorgt wird. Die Abnehmer mit teurer Energie und die Stadtwerke mit Geld.

Stadtwerke auf der "Offerta"-Infos zu Klimaschutz und Energiesparen 22.10.2007

Karlsruhe - "Karlsruhe tut was fürs Klima" lautet dieses Jahr das Motto des Ausstellungsstandes der Stadtwerke auf der Verbrauchermesse "offerta",.....

Tolles Motto, stimmt aber, wie immer, nicht. Der Gemeinderat hat sich für den Bau der Dreckschleudern von EnBW und Stora Enso entschieden und damit gegen die Gesundheit der Bürger. Außerdem wollen sich die Stadtwerke am neuen Kohlekraftwerk finanziell beteiligen. Also Klima ade.

 Fernwärme wird teurer “ bleibt aber im Vergleich trotzdem günstig

 

Der Fernwärmepreis in Karlsruhe muss zum 1. Oktober aufgrund stark gestiegener Produktionskosten angepasst werden: Die Fernwärme wird mit Kohle und Gas erzeugt, und beide Energieträger sind auf den internationalen Märkten in den letzten Jahren um über 50 Prozent teurer geworden. Nachdem die Stadtwerke lange einen erheblichen Teil dieser zusätzlichen Kosten selber getragen haben “ der Fernwärmepreis in Karlsruhe liegt zurzeit etwa 30 Prozent unter dem bundesdeutschen Durchschnitt! “ sind sie jetzt gezwungen, den Fernwärmepreis um im Mittel rund 10 Prozent anzuheben. Auch nach dieser Anpassung gehören die Stadtwerke aber zu den 10 günstigsten unter den 160 Fernwärmeversorgern in Deutschland.

“Die Kunden, die mit Öl oder Gas heizen, sind in den vergangenen Jahren durch die Energiepreissteigerungen an den Weltmärkten sehr stark belastet worden. Die Fernwärmekunden haben dies erheblich weniger zu spüren bekommen”, unterstreicht Dr. Thomas Unnerstall, Geschäftsführer der Stadtwerke. Sein Fazit: “Auch nach der Preiserhöhung bleibt die Fernwärme eine ökonomisch und ökologisch sehr attraktive Heizenergie”. In Karlsruhe sind hauptsächlich große Mehrfamilienhäuser an die Fernwärme angeschlossen. Die Preiserhöhung macht hier im Durchschnitt für eine Wohnung etwa 5 Euro pro Monat Mehrkosten aus.

“Der Entwicklung auf dem Weltenergiemarkt können wir uns nicht entziehen, wir können nur durch einen sparsameren Umgang mit Energie gegensteuern”, betont Dr. Unnerstall. Aus diesem Grund bieten die Stadtwerke unter dem Leitwort “Spar Energie-wir zeigen wie”ein umfangreiches Beratungsangebot in ihrer Kundenberatung in der Kaiserstraße 182 an. Nähere Informationen zu den Tarifen der Stadtwerke gibt es im Internet und beim Call Center unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-200 300 6.

 

 (27.09.2007)

 

Die Gewinne bei der Fernwärme schrumpfen!

Daher müssen die Stadtwerke die Preise zum 1.10.2007 in diesem Bereich erhöhen.

Beim Gas konnte man durch “gute Einkaufsbedingungen” die Preise halten. Komischerweise soll dies gerade bei der Fernwärme ausgerechnet nicht zutreffen, obwohl die Fernwärme mit Gas und mit Kohle erzeugt wird. Man weiß wohl schon nicht mehr, was man schreibt.

Der Verbrauchspreis steigt um 8%.

Der Jahresleistungspreis steigt gar um 13%.

Der Grundpreis steigt sogar um sagenhafte 20%.

Der Grundpreise hat mit der Preisentwicklung bei Gas und Kohle absolut nichts zu tun. Die Kosten für die Messung, Ablesung und Abrechnung sollen also um 20% gestiegen sein!?

 

Strompreise steigen moderat - Gaspreise bleiben stabil

 

Hohe Strompreise an der Börse und am Großhandelsmarkt sowie zunehmende Belastungen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wirken sich auf die Strompreise der Stadtwerke Karlsruhe aus: Zum 1. November 2007 muss das Unternehmen seine Preise für Strom um etwa 7 Prozent anheben. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.600 Kilowattstunden Strom ergeben sich hierdurch Mehrkosten von rund 3,50 Euro im Monat.”Die Preisentwicklung nach oben findet bei sehr vielen Unternehmen statt, denn die gestiegenen Beschaffungskosten treffen alle Stromversorger”, so Dr. Thomas Unnerstall, Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe. Daneben steigen bei allen Unternehmen auch die Ausgleichszahlungen nach dem EEG: Allein in den letzten 2 Jahren, auf den durchschnittlichen Haushalt gerechnet, um umgerechnet etwa 1 Euro im Monat. Mit diesen Geldern wird der regenerativ erzeugte Strom bezuschusst. “Diese Preisanpassung nach fast zwei Jahren stabiler Preise findet so moderat wie möglich und auch später als bei anderen statt, so dass wir auch weiterhin zu den günstigen Anbietern gehören”, unterstreicht Geschäftsführer Dr. Unnerstall. Die neuen Preise werden allen Kundinnen und Kunden zurzeit per Brief mitgeteilt.

Bei den Erdgaspreisen in Karlsruhe zeichnet sich eine sehr erfreuliche Entwicklung ab: Die zum 1. April gesenkten Preise können durch gute Einkaufsbedingungen für die gesamte Heizperiode 2007/2008 gehalten werden.”Damit bleiben wir im Vergleich der Nebenkosten für Strom, Erdgas und Trinkwasser auf einem sehr guten Platz in Baden-Württemberg”, so Dr. Unnerstall. Er rät den Kunden konsequent die Sonderverträge Vorteil 24 und Kombi 24 zu nutzen. Das Unternehmen bietet hierbei Rabatte zu den normalen Grundversorgungstarifen an. Das neue Kombi-Angebot wurde bereits von üer 17.000 Karlsruher Haushalten gewählt.

Zusätzlich bieten die Stadtwerke zahlreiche Förderprogramme und ein umfangreiches Beratungsangebot in ihrer Kundenberatung zwischen Europaplatz und Mühlburger Tor an. Nähere Informationen zu den Tarifen der Stadtwerke gibt es im Internet und beim Call Center unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-200 300 6.

 

 (10.09.2007) Stadtwerke gehören auch weiterhin zu den günstigen Anbietern

 

Zur PM der Stadtwerke Karlsruhe:

Stadtwerke Karlsruhe erhöhen Strompreise zum 1.11.2007 um rund 7 Prozent - Wer jetzt nicht  wechselt ist selber Schuld!

Die Schamfrist ist abgelaufen - auch in Karlsruhe erhöhen die Stadtwerke die Strompreise. Die Gewinne beim Strom sprudeln also kräftig weiter, direkter Handlungsbedarf besteht nicht, aber weil es andere auch tun, geht man diesen Weg mit, schließlich will man "nicht der Billigste sein".

Bei einem  Durchschnittshaushalt (Verbrauch 2600 kWh) beträgt die Erhöhung nur 3,50 EUR im Monat. Man könnte es auch noch auf den Tag herunterbrechen, dann sind es etwa 11  Cent/pro Tag. Auf das Jahr gerechnet sind dies 42,-- EUR. 42,-- EUR die ein Karlsruher Haushalt weniger ausgeben kann - zusätzlich zu den anderen, gestiegenen Kosten.

Gestützt wird diese  Preiserhöhung von den Stadtwerken.a. wegen gestiegener Kosten aus dem EEG-Gesetz  (Erneuerbare Energien). Dabei ist die Einspeisung nach EEG gegenüber 2005 sogar  um 2% gesunken! (GB 2006, Seite 41)

In der Pressemitteilung wird u.a. verschwiegen, dass es auch zu Kostensenkungen  gekommen ist (Kürzung der Netznutzungsentgelte (NNE) um ca. 14%.

"Synergieeffekte sollen über Kosteneinsparungen allen Kunden zugute kommen" (Seite 21, GB 2006).  Nur, wo sind sie hin?

"Unnerstall rät den Kunden, konsequent die Sonderverträge  Vorteil 24 und Kombi 24 zu nutzen". Ich rate hingegen dazu, den  Stromanbieter zu wechseln. Dies ist die einzigste Sprache, die verstanden wird.

Der  Preisunterschied zum günstigsten Stromanbieter in Karlsruhe beträgt dann ab  1.11.2007 bei diesem Verbrauch ca. 90,-- EUR pro Jahr.

Wer also jetzt nicht wechselt, dem kann nicht mehr geholfen werden - der letzte macht bitte dann das Licht aus!

Einzigster kleiner Lichtblick: Die Gaspreise steigen nicht und sollen bis zum Ende der Heizperiode 2008 (1.4.2008) stabil  bleiben. Obschon sie sogar hätten fallen müssen, da der Vorlieferant der  Stadtwerke, E.ON Ruhrgas, die Gaspreise zum 1.1., zum 1.4. und zum 1.7.2007 gesenkt hatte. Ebenso liegen die Grenzübergangspreise für Gas auf dem Niveau von  August 2005!!

Die Stadtwerke Karlsruhe haben in 2006 beim Strom einen Gewinn (vor Steuern) in Höhe von 24,3  Mio. EUR eingefahren. Dies waren 0,6 Mio. EUR weniger als in 2005. Das Vorjahresergebnis war geprägt durch einen positiven  Einmaleffekt.

Der Gesamtgewinn ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um 4,5% gestiegen - seit 2002 betrug die Gewinnsteigerung sogar über 31%.

Ebenso flossen in  2006 zusätzlich ca. 21 Mio. EUR an Konzessionsabgaben in den  Stadtsäckel.

Mit den Gewinnen der Stadtwerke werden die Verluste der KVV ausgeglichen. Diese sind im abgelaufenen Jahr weiter um über 1 Mio. EUR gestiegen - Tendenz: Weiter  steigend!

Kundenmagazin “miteinander” der Stadtwerke Karlsruhe Ausgabe Juli 2007 - Märchenstunde auf Seite 8 und 9

Leistung soll entscheiden- auch bei der Energieversorgung

Wieder ein excellenter Beitrag der Stadtwerke für das Grimmsche Märchenbuch, die Balken müßten sich biegen. Die Zitate aus dem Beitrag sind in blau gehalten.

Seit kurzem gibt es auf dem Strom- und Erdgasmarkt neue Anbieter und damit verstärkt Konkurrenz für die Stadtwerke. Der Karlsruher Energie- und Trinkwasserversorger begrüßt den Wettbewerb....ausdrücklich.”Gerade jetzt können wir zeigen, dass unsere Preise gut sind”......Er rät, bei neuen Angeboten genau hinzusehen....

Liebe Stadtwerke, vielleicht haben Sie es noch nicht bemerkt, Wettbewerb auf dem Strommarkt gibt es schon seit mehr als 8 Jahren. Hingegen gibt es diesen Wettbewerb auf dem Gasmarkt bislang leider noch nicht, deshalb begrüßen Sie ihn ja auch.

Günstige Sondertarife wie Vorteil24 und Kombi24 behindern bzw. verhindern den “Wettbewerb” für weitere 24 Monate.

Die Erdgaspreise der Stadtwerke Karlsruhe gehören schon lange zu den günstigsten in Baden-Württemberg.... Mit diesem Tarif (Kombi24) liegen die Stadtwerke im landesweiten Vergleich von 108 Unternehmen auf dem fünften Platz, bei einem höheren Gasverbrauch sogar auf dem dritten..... Baden-Württemberg gehört zu den teuersten Bundesländern bei den Gaspreisen. Man hätte den Vergleich auch auf den Stadtkreis Karlsruhe verkleinern können, hier ist man der absolut günstigste Anbieter. Bei einer Kundenzeitschrift, die Ende Juli in die Briefkästen der Bürger wandert, kann man eigentlich erwarten, dass die Gaspreistabelle des Wirtschaftsministeriums stand 15. Juli Berücksichtigung findet, aber da fällt man im Preisvergleich wieder ab.

Die Stadwerke Karlsruhe nutzen....alle Chancen bei der Energiebeschaffung.....und können so als Großabnehmer marktfähige Preise bei den Lieferanten erreichen. Weit gefehlt, 97 Prozent des Stromes stammen von der EnBW und wohl 100 Prozent des Erdgases von E.on. Ist ja auch kein Wunder - beide Firmen sind an den Stadtwerken beteiligt (EnBW 20%, Thüga 10% (Tochterfirma von E.on)). Da es sich um “durchlaufende Posten” handelt und für jeden Beteiligten genügend übrigbleibt, ist das Interesse andere Lieferanten zu finden auf einem Minimum.

Und nicht zuletzt sind die Stadtwerke neben der Energieversorgung auch als wichtiger Arbeit- und Auftraggeber in der Region verwurzelt.... Und bei einem jährlichen Investitionsvolumen von rund 40 Mio. EUR tragen die Stadtwerke Karlsruhe wesentlich zur Wirtschaftskraft in der Technologieregion bei. Die Stadtwerke könnten zu noch mehr Wirtschaftskraft beitragen, insbesondere der Kunden der Stadtwerke, wenn Sie deren Gelder nicht umverteilen würde (Quersubventionierung!)

Und zum Märchenende noch der Aktuelle Preisvergleich der Stadtwerke Karlsruhe mit Ergänzungen: Stand 1.8.2007

Sie können weder beim Strom (hier können Sie wechseln) noch beim Gas (leider nur E WIE EINFACH) Preise anbieten, die im Wettbewerb bestehen können. Stattdessen werden den Abnehmern 24 Monatsverträge untergeschoben. Bei einem Verbrauch von 20000 kWh Gas könnte eine Familie immerhin knapp 250,-- EUR sparen. Beim Strom kann eine Familie bei einem Verbrauch von 3500 kWh bis zu 75,-- EUR sparen.

 

Erdgas

Verbrauch in kWh/Jahr

Stadtwerke Karlsruhe Kombi24

E WIE EINFACH

Stadtwerke Karlsruhe Sondervertrag

 

 

Ersparnis bei Wettbewerb

3000

290,49 €

306,18 €

373,07 €

162,00 €

e-ben Erdgas

128,49 €

12000

803,70 €

809,28 €

849,66 €

594,00 €

e-ben Erdgas

209,70 €

20000

1237,60 €

1256,48 €

1273,30 €

1026,00 €

e-ben Erdgas

247,60 €

60000

3420,06 €

3492,48 €

3391,50 €

2904,18 €

SW-Ahaus

515,18 €

Die Stadtwerke können bei dieser Leistung nicht mehr jubeln, sondern wären “abgestiegen”.

Strom

Verbrauch in kWh/Jahr

Stadtwerke Karlsruhe Vorteil24

E WIE EINFACH

 

 

 

Ersparnis

1000

259,06 €

267,28 €

203,23 €

eprimo

 

55,83 €

2000

437,21 €

441,68 €

399,84 €

eprimo

 

37,37 €

3500

695,50 €

703,28 €

620,50 €

TelDaFax

 

75,00 €

5000

953,78 €

964,88 €

859,00 €

TelDaFax

 

94,78 €

Auch hier können die Stadtwerke in der “Bundesliga” nicht mitspielen

 

Stadtwerke können zeigen: Preise und Leistung stimmen    leider nicht!

 

Preise für Strom und Gas bei den Stadtwerken nach wie vor günstig
Nicht erst im jetzt beginnenden Wettbewerb auf dem Erdgasmarkt, sondern seit Jahren gehören die Stadtwerke zu den günstigen Erdgasversorgern im Land Baden-Württemberg, und seit April können die Kunden im so genannten “Kombi 24”“ Strom und Erdgas aus einer Hand “ noch mal einen Nachlass bekommen. Mit diesem Angebot liegen die Stadtwerke landesweit im Preisvergleich von 108 Unternehmen auf einem hervorragenden 5. Platz (3. Platz bei höherem Verbrauch). Kein Wunder, dass sich schon über 15.000 Kunden dafür entschieden haben.

Dem Wettbewerb stehen die Stadtwerke seit jeher aufgeschlossen gegenüber: “Gerade jetzt können wir zeigen, dass auch unsere Erdgaspreise in Karlsruhe nach wie vor gut sind”, unterstreicht Dr. Thomas Unnerstall, Geschäftsführer der Stadtwerke für die Bereiche Vertrieb und Handel. Er rät, bei neuen Angeboten genau hinzusehen: “Nicht jeder, der mit großem Werbeaufwand behauptet, günstig zu sein, ist dies auch.” Der Geschäftsführer weist ausdrücklich darauf hin, dass die Stadtwerke “ wie heute nahezu jedes Versorgungsunternehmen - neben den normalen allgemeinen Preisen (Tarifen) auch Sonderverträge anbieten. Diese haben eine längere Laufzeit und sind deutlich günstiger als die allgemeinen Preise. In Karlsruhe bekannt und bewährt ist seit vielen Jahren auch das Strom-Angebot “Vorteil 24”, das rund 1,2 Cent unter dem regulären Haushalts-Stromtarif liegt und für das sich fast 70 Prozent der Kunden schon seit vielen Jahren entschieden haben.

Die Stadtwerke Karlsruhe nutzen als großes Versorgungsunternehmen alle Chancen in der Beschaffung, um wettbewerbsfähige Angebote für ihre Kunden darzustellen. Sie bündeln den Strom- und Erdgasbedarf aller Karlsruher Kunden und können so als Großabnehmer marktfähige Preise bei den Lieferanten erreichen. Daneben bieten sie den Kunden eine Menge Vorteile: So ist etwa die Kundenberatung in der Kaiserstraße seit vielen Jahren Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Themen Energie- und Trinkwasserverwendung und Energiesparen einschließlich dafür zur Verfügung stehender Fördermittel. Hier können auch Fragen zur Rechnung, Ummeldung oder Kontoänderung besprochen werden. Ein Vor-Ort Service, den nur die Stadtwerke als Karlsruher Energieversorger bieten können.
Darüber hinaus leisten die Stadtwerke erhebliche Beiträge zum Klimaschutz: Initiativen zur Photovoltaik und Geothermie, das Regenerativstromangebot R plus oder die zahlreichen Förderprogramme sind nur einige Stichpunkte die zeigen, dass Versorgung mit Verantwortung ernst genommen wird.

Das sind gewichtige Gründe, die das Unternehmen auch im Wettbewerb in die Waagschale werfen kann. Und nicht zuletzt sind die Stadtwerke neben der Energieversorgung auch als wichtiger Arbeitgeber und Auftraggeber in der Region verwurzelt. “Über 1.150 Mitarbeiter und über 100 Auszubildende beschäftigt das Unternehmen und ist damit einer der großen Arbeitgeber in Karlsruhe. Und mit Aufträgen bei einem jährlichen Investitionsvolumen von rund 40 Mio. Euro, die zu einem großen Teil an die heimische Wirtschaft gehen, tragen die Stadtwerke Karlsruhe wesentlich zur Wirtschaftskraft in der Technologieregion bei”, unterstreicht Harald Rosemann, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Karlsruhe.

Informationen über Serviceleistungen, Produkte und Preise halten die Stadtwerke auf ihrer Homepage www.stadtwerke-karlsruhe.de bereit oder sind unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/ 200 300 6 zu erfahren.

Einen aktuellen Preisvergleich finden Sie hier

Kommentar zum Pressebericht der Stadtwerke

Es tut mir furchtbar leid, lieber Herr Dr. Unnerstall, aber auch diese Behauptung, daß die Stadtwerke nach wie vor günstig sind, entspricht leider nicht der Wahrheit. In Baden-Württemberg ist Gas traditionell teuer und nur weil man jetzt im “Ländle” ganz vorne mit dabei ist, muß man keine 2. Pressemitteilung hinterherschieben. Schon zum 1.7. kann die Show schon wieder vorbei sein. Zuvor hat man sich in Baden-Württemberg allenfalls im Mittelfeld getummelt, aber das wahr Ihnen dann doch keine Pressemeldung wert.

Der Preisunterschied zum bundesweit günstigsten Anbieter für Gas beträgt satte 25%.

Dem Wettbewerb kann man natürlich aufgeschlossen gegenüber stehen, denn es gibt derzeit weit und breit keinen. Auch nicht e-wie-einfach. Das ist nichts anderes als der bisherige Gaslieferant E.ON der lediglich die Grundversorgungstarife bei Strom und Gas geringfügig unterbietet um Wettbewerb “vorzutäuschen”. Der Rest wird mit zu hohen Netznutzungsentgelten fern gehalten. Nicht umsonst hat Ihnen das Wirtschaftsministerium von Baden-Württemberg die Gasnetznutzungsentgelte um ca. 9% gekürzt. Ebenso hat die Bundesnetzagentur die NNE beim Strom um über 14% gekürzt. In der Vergangenheit wurde also den Kunden zuviel Geld abgeknöpft.

Auch die großmundige Behauptung “alle Chancen in der Beschaffung zu nutzen” ist falsch. In diversen Pressemitteilungen der Stadtwerke rühmen Sie sich mit den langfristigen Verträgen mit E.ON, da hat ein Wettbewerber überhaupt keine Chance. Die Beschaffungskosten sind für Sie eh nur ein durchlaufender Posten. Auch besteht Ihrerseits überhaupt kein Interesse, den Gaslieferant zu wechseln, da E.ON mit seiner Tochterfirma “Thüga” an den Stadtwerken beteiligt ist.

Dafür durften die Abnehmer (Kunden behandelt man anders) in der Vergangenheit mit die höchsten Preissteigerungen beim Gas über sich ergehen lassen.

 

 (08.06.2007) Wettbewerb auf dem Energiemarkt:

 

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