Aus dem Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe 2013, Stand 30.6.2014, haben die Stadtwerke Karlsruhe seit 2010 Rückgänge bei der Stromabgabe und massive Rückgänge bei der Gasabgabe zu verzeichnen. Dies ist keineswegs nur auf witterungsbedingte Einflüsse zurückzuführen, den Stadtwerken laufen schlichtweg die Kunden auf Grund überhöhter Preise davon.

Weiterlesen ...

Die Stadtwerke Karlsruhe erhöhen wieder einmal nach 2012 die Wasserpreise kurzfristig per öffentlicher Bekanntmachung in den BNN vom 30.9.214 zum 1.10.2014. Für ein im Wettbewerb stehendes Unternehmen wäre das so kurzfristig nicht möglich, aber bei Trinkwasser gibt es keinen Wettbewerb. Der Wasserpreis steigt von 2,00 Euro/m³ auf 2,11 Euro/m³.

Seit 2008 werden die Spartengewinne nicht mehr ausgewiesen. Aus dem Geschäftsbericht 2013: "Für Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors sind ebenfalls eigene Konten zu führen, die zusammengefasst werden können. Bei den Stadtwerken Karlsruhe führte dies zu einer Zusammenfassung der Versorgungssparten Wasser- und Fernwärmeversorgung sowie sonstige Geschäftsfelder."  Können heißt nicht müssen. Der Veröffentlichung stehen also keine wettberwerbsrechtlichen Gründe, geschweige denn irgendwelche Betriebsgeheimnisse entgegen.

Gaspreise sinken sogar für einen Teil der Kunden

Trotz Mehrkosten durch die Umlage für die Förderung Erneuerbarer Energien (EEG) und höhere Netznutzungsentgelte können die Stadtwerke Karlsruhe ihre Strompreise für Haushaltskunden zum 1. Januar 2014 vorerst stabil halten. Grund hierfür ist der günstige Stromeinkauf des Handlesbereiches und Entlastungen bei anderen Umlagen, die den Strompreis beeinflussen.

Weiterlesen ...

Nachdem richtungsweisenden Urteil des BGH in Sachen Bundeskartellamt ./. GAG Ahrensburg (Faire Energiepreise hat davon bereits ausführlich berichtet) müssen nun auch die Stadtwerke Karlsruhe die zuviel verlangte Erdgas-Konzessionsabgabe zurück bezahlen.

Insgesamt handelt es sich für die Jahre 2010 bis 2013 um über 1,9 Mio. Euro die erstattet werden.

Leider veröffentlichen die BNN (als einzigste Tageszeitung in Karlsruhe) keine Leserbriefe die sich kritisch mit den Stadtwerke Karlsruhe auseinandersetzen. Da gibt es einen Maulkorb, da man sonst auf erhebliche Anzeigenaufträge verzichten müßte.

Zitat: "Die Karlsruhe Stadtwerke mit rund 90.000 Gaskunden sehen sich wegen umfangreicher Information über Preissteigerungen ebenso wenig betroffen....."

Die Betroffenheit der Stadtwerke hat sich schon immer in engen Grenzen gehalten. Leider wieder einmal ein falsche Information der Stadtwerke Karlsruhe. Umfangreiche Informationen über Preissteigerungen sind eine Fehlanzeige. Der Gas-Sondervertrag, wie er auf der Website der Stadtwerke Karlsruhe zum Download bereit steht, weisst die gleichen Mängel auf wie die Verträge von RWE, die der BGH in seinem richtungsweisenden Urteil gekippt hat.

Weiterlesen ...

Seite 1 von 20

Joomla templates by Joomlashine